Den digitalen Wandel in Non-Profit-Organisationen gestalten
Die digitale Transformation hat weitreichende Auswirkungen auf die Arbeits- und Organisationsprozesse der Zukunft. Davon sind nicht nur klassische Produktions- und Dienstleistungsunternehmen betroffen, sondern auch Non-Profit-Organisationen (NPO) wie beispielsweise Vereine, Stiftungen und Gewerkschaften. Auch hier besteht die Notwendigkeit des Einsatzes digitaler Technologien. NPO-spezifische Bedarfe an die Gestaltung und Implementierung digitaler Anwendungen sind bislang kaum erforscht. Dabei können digitale Technologien NPO helfen, neue kooperative Organisationsformen einzuführen, ehrenamtliche Arbeit attraktiv zu machen und ihre soziale Wirksamkeit zu erhöhen.
Ziel des Forschungsprojekts »DigiLab NPO« ist es daher, Non-Profit-Organisationen bei der digitalen Transformation zu unterstützen.
Im Projekt werden Gestaltungsfelder zur Nutzung digitaler Technologien für den Wandel zu einer Non-Profit-Organisation 4.0 identifiziert. Dabei liegt der Fokus auf den drei Anwendungsfällen »Virtuelles Ehrenamt«, »Digitales Organisationshandeln« und »Digitales Lernen«.
Unsere Rolle im Projekt bestand in der Beratung und Begleitung als Digitalcoach mit Schwerpunkt auf den Anwendungsfällen:
Für die Anwendungsfälle wurden zudem NPO-spezifische Lernangebote konzipiert. Dabei kamen Methoden des Design Thinkings sowie des Service Engineerings zum Einsatz. Die Pilot-Anwendungen wurden anschließend im Realbetrieb getestet, evaluiert und optimiert.
Gemeinsam mit allen Verbundpartnern wurde als zentrales Transferinstrument die digitale Toolbox entwickelt. Dort werden die im Projekt erarbeiteten Vorgehensweisen und digitalen Prototypen vorgestellt und erlebbar gemacht. Die unterschiedlichen Prototypen zeigen vielfältige Beispiele, um Non-Profit-Organisationen schrittweise zu digitalisieren.
Das Video zur Ergebniszusammenfassung von Altenheimat zeigt, wie durch digitale Prozesse, zentrale Stammdatenpflege und innovative Lösungen wie QR-Code-Schadenmeldungen Medienbrüche reduziert, Arbeitsabläufe vereinfacht und Mitarbeitende im Pflegealltag nachhaltig entlastet werden konnten.
© Fraunhofer IAO